Neues

von Eva
Eva Wutti Zeitfahrrennen

Rückblick

Mit einem 3. Platz beim Ironman 70.3 bin ich sehr zuversichtlich in die Triathlonsaison Mitte Mai gestartet. Ich war mit meiner Leistung zufrieden, weil es eine gute Basis war, um weiter darauf Aufbauen zu können.

Eine Woche später startete ich beim 70.3 St. Pölten. Leider konnte ich mich in der einwöchigen Pause nicht gut genug regenerieren und bekam auch definitiv zu wenig Schlaf. Übermüdet stand ich am Rennmorgen in St. Pölten am Start und hatte Mühe das Rennen überhaupt ins Ziel zu bringen. Ich war sehr enttäuscht, kam ich doch voller Motivation aus der Vorwoche zu diesem Rennen und wollte es noch einmal besser machen. Aber ich nahm dieses Ergebnis nicht allzu persönlich, weil ich wusste, dass in den Tagen vor dem zweiten Start Umstände zusammengekommen sind, die ich so nicht kontrollieren konnte und welche sich leider negativ auf meine Regeneration ausgewirkt haben. Nicht jede Performance in einem Rennen, spiegelt die tatsächliche Leistungsfähigkeit wieder. An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei den vielen Zuschauern in St. Pölten bedanken. Ohne diese Unterstützung hätte ich das Ziel an diesem Tag sicher nicht erreicht.

Am 3. Juni bestritt ich noch ein Zeitfahrrennen im Rahmen des Auto Eisner Zeitfahrcup für Jedermann (HRC Wolfsberg) über 15km. Mit einer Zeit von 21:16 min konnte ich dieses Rennen gewinnen. Es war für mich eine wichtige Standortbestimmung, um auf lange Sicht, besser an meiner Radform arbeiten zu können.

Leider wurde ich wenige Tage später krank. Meinen geplanten Start beim Seat Mayer Sprint Triathlon am Neufelder See musste ich kurzfristig absagen, weil ich noch die Hoffnung hatte, dass ein paar Tage Ruhe reichen würden, um wieder gesund zu werden. Dem war leider nicht so. Eine Startabsage bei meinem Ironman Austria und Ironman Frankfurt folgten. Insgesamt war ich leider fast 6 Wochen krank.

Nun kann ich seit 10 Tagen endlich wieder beschwerdefrei und relativ gut trainieren. Meine Fitness entspricht natürlich noch nicht wieder jener, die ich vorher hatte, aber ich arbeite weiter daran.

Ich freue mich schon auf meinen Start beim Trumer Triathlon am Wochenende. Ich werde über die Mitteldistanz an den Start gehen. Das wird für mich eine gute Standortbestimmung, denn mehr kann ich mit dieser kurzen Vorbereitung nicht erwarten.

Nach dieser ungewollten Sommerpause, werde ich mich nun voll und ganz auf die Herbstrennen konzentrieren. Geplant sind Teilnahmen beim Ironman 70.3 Zell am See, Half-Challenge Walchsee und beim Ironman Barcelona. Mein Focus liegt nun voll und ganz auf dem Ironman Barcelona, denn dort qualifiziert sich der Gewinner, nach dem neuen Qualifikationssystem, direkt für Hawaii.